Fotos: Heidelberger Druckmaschinen AG
Kongress- und Bürogebäude, in Sanierung bis voraussichtlich 2027
Kurfürsten-Anlage 60, Heidelberg
Seit Kurzem ist Heidelberg mit der Print Media Academy um ein Kulturdenkmal reicher: Das jüngste Objekt in der Denkmalliste wird nun seiner herausragenden High-Tech-Architektur, der innovativen Technologie und der ikonischen Ästhetisierung wegen als Kulturdenkmal gewürdigt.
Das elegante Gebäude direkt gegenüber dem Heidelberger Hauptbahnhof wurde um die Jahrtausendwende für die Heidelberger Druckmaschinen AG errichtet – mit rund
50 Metern Höhe als vierthöchstes Hochhaus in Heidelberg. In klassisch-moderner Architektur auf einer Grundfläche von etwa 37 mal 37 Metern finden sich neben attraktiven Büroflächen auch rund 2.500 Quadratmeter Konferenzfläche.
Den neuen Anziehungspunkt mit dem atemberaubenden gebäudehohen Atrium direkt gegenüber dem Hauptbahnhof hat der Heidelberger Hans-Jörg Kraus bereits im Jahr 2024 als privater Investor gekauft, um dieses Wahrzeichen Heidelbergs über Generationen hinweg im eigenen Bestand zu halten.
Derzeit saniert er das Büro- und Kongressgebäude im Rahmen einer Low-Tech-Revitalisierung, um Nebenkosten und ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.
Die Print Media Academy als präzise zugeschnittener, zwölfgeschossiger Kubus, besticht durch ihre umfassende Verwendung von Glas. Wie in einer Vitrine präsentiert das deckenhohe Foyer zwei silbern schimmernde Zylindertürme, die monumentalen 39 Meter hohen Druckwalzen gleichen – und damit auf das Kerngeschäft des einstigen Bauherren, der Heidelberger Druckmaschinen AG, verweisen.
Illuminierte Stahlstege, verglaste Rolltreppen und Aufzüge komplettieren den Eindruck einer hochentwickelten, polierten Maschine, die höchste Präzision, funktionale Perfektion und technologische Innovation ausdrückt.
„Die Print Media Academy zählt zu den selten realisierten Vertretern der High-Tech-Architektur, einer exklusiven Gruppe von Bauten, deren gemeinsames Merkmal eine bewusste Zurschaustellung der Beherrschung innovativer Technologien und deren ikonische Ästhetisierung ist“, so Dr. Martin Hahn, Landeskonservator und Leiter der Inventarisation in der Bau- und Kunstdenkmalpflege am Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. „Darüber hinaus gelang den Architekten die Verbindung von hochtechnologischer Glasarchitektur und bildstarker Corporate Identity, wie sie in der deutschen Unternehmenskultur kaum anzutreffen ist – ein überaus eindrucksvolles junges Kulturdenkmal für den Industriestandort Baden-Württemberg!“
Baufeld 5 | Premiere für den seriellen 3D-gedruckten Wohnbau
Quelle: PERI 3D Construction
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Quelle: PERI 3D Construction
Baufeld 5 | Premiere für den seriellen 3D-gedruckten Wohnbau
Quelle: PERI 3D Construction, Heidelberg Materials, Korte-Hoffmann